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Sido, Zebrahead, Sportpark, ... - Das Fest Tag 2

So zwei - drei Leute sind heute in Karlsruhe auf "Das Fest" gewesen und ich habe natürlich alles fotografisch im Rahmen eines kleinen Blogeintrages festgehalten.


Mit viel besserem Wetter startet der zweite Tag in Karlsruhe, heute auf dem Programm der Hauptbühne: Drangsal, Zebrahead, Feine Sahne Fischfilet, Sido und zu guter letzt Äl Jawala.

Etwas verspätet kam ich am Haupteingang an und musste (leider) durch die komplette Kontrolle... Mit zwei Taschen dauerte das dann schon ein wenig länger, weshalb ich dann direkt zu Drangsal an den Graben bin. Lustige Randnotiz: Die junge Band hat sich nach einem Bestattungsunternehmen aus dem Nachbarort benannt, ganz so traurig war die Musik dann aber doch nicht. Hier erst einmal ein paar Bilder:

Da das Fest mehr bietet als nur Musik bin ich vor dem nächsten Liveact mal zum Sportpark gelaufen, wo gerade Skater für die Vorentscheidung bzw. das Finale morgen geübt haben. Mit dem Telezoom- und dem Ultraweitwinkel-Objektiv war ich gut ausgestattet um zwei komplett verschiedene Bilderarten machen zu können. Hier seht ihr mal den Unterschied: 

Mit dem Telezoom kann man die Skateboarder gut isolieren und der Hintergrund wird schön unscharf.
Mit dem Telezoom kann man die Skateboarder gut isolieren und der Hintergrund wird schön unscharf.
Und mit den Weitwinkel bekommt man die komplette Bahn mit auf's Foto.
Und mit den Weitwinkel bekommt man die komplette Bahn mit auf's Foto.

Weitere Bilder aus dem Sportpark gibt's dann am Montag Abend in der Galerie mit allen Bildern.

Jetzt klingelt mein Wecker (den ich mir gestellt habe, da ich gerne die Zeit aus den Augen verliere), damit ich die erste ausländische Band, Zebrahead, fotografieren kann.

Eine richtig gute Rockband, die es trotz anderer Sprache schaffen das gesamte Publikum auf Trab zu halten. Da einer der Musiker heute Geburtstag hat, wollte die Band mit der Security ausmachen, dass bei ihnen Crowdsurfing ausnahmsweise erlaubt wird... Sie hatten leider Pech und erklärten dem Pit locker drei Minuten lang, dass es nicht erlaubt sei - das hat dann auch prima geklappt :D

Als kleine Herausforderung habe ich vorne im Graben mal was ganz neues ausprobiert, statt mit einer offenen Blende (f2.8) habe ich mit einer Geschlossenen (f16) fotografiert. Davon habe ich mir erhofft, dass Scheinwerfer, die direkt in die Kamera leuchten wie Sterne mit Strahlen scheinen. Der Plan ist gut aufgegangen und im direkten Vergleich sieht man, dass bei der offenen Blende der Hintergrund unscharf ist, beim anderen Bild die Scheinwerfer sternförmig erscheinen, der Hintergrund dann aber ziemlich scharf ist. Für zwei, drei Fotos finde ich den "Effekt" ganz cool, aber die restlichen Fotos dann lieber wieder normal. (Bei den Skateboardern im Sportpark habe ich übrigens dasselbe schonmal ausprobiert, sodass die Sonne richtig strahlt.)

Strahlende Lichter bei Blende f16.
Strahlende Lichter bei Blende f16.
Unscharfer Hintergrund und weiche Lichter bei f2.8.
Unscharfer Hintergrund und weiche Lichter bei f2.8.

Jetzt stelle ich euch hier schon einmal die besten Bilder von Zebrahead rein, dann gehe ich schnell wieder an die Bühne um die letzten paar Lieder selbst noch anzuhören, da mir die Musik wirklich gut gefällt :)

Mittlerweile ist schon wieder 20 Uhr und ich habe noch eine Stunde Zeit bis es zu Sido geht. Die letzte Stunde war ich mit dem Weitwinkel-Objektiv ein bisschen auf dem Gelände unterwegs, am interessantesten finde ich hier die DJ-Bühne, denn diese wird in einem Ententeich aufgebaut, aus dem das Wasser abgepumpt wird.

Im Mai war ich das letzte Mal in der Günther Klotz Anlage, deshalb kann ich euch ein paar Vergleichsbilder mit- und ohne Fest liefern.

Die DJ-Bühne.
Die DJ-Bühne.
Derselbe Platz, etwas ruhiger.
Derselbe Platz, etwas ruhiger.

Feine Sahne Fischfilet. Bierdusche, Crowdsurfing und Pyrotechnik inklusive. Letztere sind verboten und es sah auch danach aus, als ob die mit der Pyrotechnik jetzt ein paar Problemchen haben.

Probleme nach der Bierdusche hatte ich keine, obwohl ich ein bisschen nass geworden bin (Nachteil der allerersten Reihe..) - die Kameras sind weitestgehend trocken geblieben und ich konnte coole Fotos machen. Da schon der ganze Auftritt etwas eskaliert ist, zog jemand im Publikum gleich nach und zündete Leuchtfeuer - zu Freuden der Band und zur Hektik für Security & Feuerwehr. Neben der Bühne konnte ich sehen, dass sofort ein kleiner Einsatztrupp der Feuerwehr hergeeilt ist und Ausschau hielt. Nachdem auch ich einen freundlichen Anschiss der Security bekommen hatte, weil ich probiert habe den Rauch der Pyrotechnik im Publikum zu fotografieren, bin ich am Hügel etwas rumspaziert und habe ein paar Besucher fotografiert.

So, jetzt mal ein paar Fotos und ich bereite mich auf Sido vor:

Das waren locker 40000 Menschen gerade eben! Und auch viel mehr Fotografen als bei den anderen Bands, die Bilder sind trotzdem 'was geworden. Zeit zum Ausprobieren war bei Sido jedoch nicht, weil wir schon nach nur zwei Liedern wieder weg mussten, da hat wohl einer eine Extrawurst gebraucht, so spektakulär war der Anfang der Show jedoch auch nicht, dass ich bei einem dritten Lied noch besser Fotos hätte machen können.

Da der Hügel jetzt komplett voll war bin ich ein paar Schritte in die Menge gegangen und habe einige Panoramafotos aufgenommen, die seht ihr dann auch am Montag in der Bildergalerie. Nach den Panoramas habe ich mich zum "Mount Grape" durchgequetscht, das wurde mir von meinem Fotografenkumpel von BNN empfohlen. Die Aussicht vom Turm dort oben war auch wirklich genial und neben guten Fotos gab es auch noch kostenlose Getränke :D.

Wir Fotografen stehen Schlange vor einem vollen "Mount Klotz".
Wir Fotografen stehen Schlange vor einem vollen "Mount Klotz".
Tolle Aussicht vom Turm auf dem "Mount Grape".
Tolle Aussicht vom Turm auf dem "Mount Grape".

 

Nun werde ich die Bilder von Sido schnell bearbeiten und dann gibt's die besten Fotos vom Rapper hier:

Und wie gewohnt ging es ein paar Minuten vor dem letzten Auftritt von heute Abend an den Wartebereich und unmittelbar vor dem Auftritt wieder in den Graben.

Abschließen möchte ich den Blog heute dann mit einem kleinen Nachteil bzw. einer Herausforderung, die mir eben noch im Graben aufgefallen ist. Die Bühne ist ziemlich hoch und obwohl am Geländer ein kleines Podest ist, ist der Winkel meistens sau dumm. Aushilfe kann man sich dann eigentlich nur noch dadurch schaffen, dass man die Kamera über den Kopf hebt. Jetzt meint man ja, dass man durch das Klappdisplay ein leichtes Spiel hat, doch der Autofokus im Live-View-Modus ist richtig, richtig langsam... Also wieder Live-View raus und man fotografiert halt "blind" in Richtung Bühne - erstaunlicherweise funktioniert das mittlerweile Richtig gut, also ich treffe so gut wie immer den Bildausschnitt, den ich geplant hatte.

Hier also jetzt die letzten Bilder für heute von Äl Jawala: